1. Halbjahr 2020/21: Deutliche Verbesserung der Resultate gegenüber dem 2. Halbjahr 2019/20 sowie starker Cashflow

1. Halbjahr 2020/21: Deutliche Verbesserung der Resultate gegenüber dem 2. Halbjahr 2019/20 sowie starker Cashflow

  • Konsolidierter Nettoumsatz von CHF 1‘227.5 Mio. erwirtschaftet (Vorjahr CHF 1‘385.7 Mio.); Anstieg gegenüber dem zweiten Halbjahr 2019/20 von 6.4%
  • Organischer Umsatz gegenüber Vorjahr um 6.0% zurückgegangen; im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2019/20 deutliche Verbesserung um 8.3 Prozentpunkte
  • EBITDA bei CHF 181.9 Mio.; EBITDA-Marge 14.8% (Vorjahr CHF 214.1 Mio. und 15.5%)
  • Konzerngewinn von CHF 99.9 Mio. erzielt (Vorjahr CHF 119.4 Mio.)
  • Starker Anstieg der operativen Cashflow-Marge auf 15.8%. (Vorjahr 10.0%)
  • Nettoverschuldung merklich abgebaut auf CHF 556.3 Mio. (Vorjahr CHF 836.1 Mio.)
  • «Cash is King»: Starker Fokus auf Cashflow, Kosteneinsparungs- und Restrukturierungsprogramm zahlt sich weiterhin aus
  • Ausblick Geschäftsjahr 2020/21: insgesamt ausgeglichene organische Umsatzentwicklung gegenüber Vorjahr sowie leicht rückläufige EBITDA-Marge gegenüber erstem Halbjahr 2020/21 erwartet

Rümlang, 3. März 2021 – dormakaba konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 die finanziellen Ergebnisse verbessern und gegenüber dem zweiten Halbjahr 2019/20 sowohl bezüglich Umsatzwachstum als auch bezüglich EBITDA übertreffen. Alle Segmente haben zu dieser Entwicklung einen positiven Beitrag geleistet. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein um 11.4% tieferer Umsatz, auch wesentlich beeinflusst durch einen negativen Währungseffekt (-5.5%) aufgrund des weiterhin starken Schweizer Franken.

Riet Cadonau, Chairman und CEO: «Der Geschäftsverlauf war insgesamt weiterhin von den negativen Einflüssen der Covid-19 Pandemie geprägt. Unser starker Fokus auf Cashflow und Kosteneinsparungen in Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm, das im Frühling 2020 eingeleitet wurde, hat sich ausbezahlt. Damit konnten wir trotz den anhaltend negativen Auswirkungen der Pandemie auf den Umsatz die EBITDA-Marge schützen und den Cashflow verbessern. Und dies trotz weiterhin hohen Investitionen in R&D und die Digitalisierung des Unternehmens.»

Insgesamt verzeichneten die Märkte im Berichtszeitraum eine stetige Verbesserung, die jedoch von Land zu Land unterschiedlich ausfiel. Es bestand weiterhin eine hohe Korrelation mit dem Schweregrad der Pandemie sowie den damit verbundenen staatlichen Massnahmen und Einschränkungen. Teilweise lagen die Resultate bereits wieder auf oder gar über dem Niveau vor Ausbruch der Pandemie.

Nettoumsatz

dormakaba erzielte im ersten Halbjahr 2020/21 einen konsolidierten Nettoumsatz von CHF 1‘227.5 Mio. (Vorjahr CHF 1’385.7 Mio.) Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 11.4%. Organisch ist der Umsatz um 6.0% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2019/20 zeigte sich jedoch eine deutliche Verbesserung von 8.3 Prozentpunkten. Negative Währungseffekte als Folge des weiterhin starken Schweizer Franken gegenüber wichtigen Währungen belasteten den Umsatz mit 5.5% bzw. CHF 76.2 Mio.

Profitabilität und Konzernergebnis

Das EBITDA belief sich auf Gruppenstufe auf CHF 181.9 Mio. (Vorjahr CHF 214.1 Mio.) und die EBITDA-Marge erreichte 14.8% (Vorjahr 15.5%). Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2019/20 (CHF 110.9 Mio., 9.6%) konnte die Profitabilität auf Stufe EBITDA deutlich verbessert werden. Das EBITDA ist durch negative Währungseffekte in der Höhe von CHF 13.2 Mio. belastet (Vorjahr CHF -3.9 Mio.). Demgegenüber hatten ausserordentliche Einmaleffekte im Berichtszeitraum einen positiven Einfluss von 0.5 Prozentpunkten auf die EBITDA-Marge.

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 hatte dormakaba ein konzernweites Kosteneinsparungs- und Restrukturierungsprogramm eingeleitet, um die negativen Auswirkungen der Pandemie auf die Geschäftsaktivitäten zu reduzieren sowie die operative Effizienz und finanzielle Stabilität zu erhalten. Die Massnahmen umfassten einen Stellenabbau von bis zu 1’300 Vollzeitstellen, hauptsächlich in der Produktion in Asien und in Amerika, aufgrund der tieferen Nachfrage. Diese Massnahmen wurden zum grossen Teil bereits bis 31. Dezember 2020 umgesetzt, einschliesslich eines Abbaus von rund 1’100 Vollzeitstellen. Da sich einige Unternehmensbereiche schneller erholen als bei Festlegung des Restrukturierungsprogrammes angenommen, hat dormakaba begonnen, vereinzelt den Personalbestand wieder aufzubauen.

Der Gewinn vor Steuern betrug im Berichtszeitraum CHF 129.8 Mio. (Vorjahr 157.1 Mio.) und der Konzerngewinn belief sich auf CHF 99.9 Mio. (Vorjahr CHF 119.4 Mio.).

Cashflow und Bilanz

Der Netto-Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit stieg im ersten Halbjahr 2020/21 auf CHF 194.3 Mio. (Vorjahr CHF 139.1 Mio.), was einer operativen Cashflow-Marge von 15.8% (Vorjahr 10.0%) entspricht. Diese positive Entwicklung ist auf die während der Pandemie im Frühjahr 2020 frühzeitig ergriffenen Massnahmen unter dem "Cash is King"-Prinzip zurückzuführen und hat zu einer deutlichen Verringerung der Nettoverschuldung des Unternehmens auf CHF 556.3 Mio. (Vorjahr CHF 836.1 Mio.) geführt. Darüber hinaus hat sich dormakaba im Berichtszeitraum eine neue fünfjährige syndizierte Kreditlinie in Höhe von CHF 525 Mio. mit vorteilhaften und verbesserten Konditionen gesichert. Dies ist ein aussagekräftiger Indikator für die finanzielle Flexibilität und Stabilität. Der Kreditvertrag enthält zinssatzrelevante Nachhaltigkeitsziele, die die strategischen Ziele von dormakaba und ihre Verpflichtung zur Erfüllung wichtiger Nachhaltigkeits-Kriterien bekräftigen.

Per 31. Dezember 2020 weist dormakaba ein Eigenkapital von CHF 175.6 Mio. aus (31.12.2019: CHF 110.4 Mio.)

Entwicklung der Segmente

Alle Segmente konnten im Berichtszeitraum eine stetige Verbesserung der Geschäftsentwicklung gegenüber der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2019/20 aufweisen.

Access Solutions AMER (Nord- und Südamerika)

Das Segment AS AMER erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2020/21 einen Umsatz von CHF 339.7 Mio. Der organische Umsatz ging, beeinflusst durch die anhaltende Pandemie, im Vergleich zum Vorjahr um 10.8% zurück. Die EBITDA-Marge erreichte 17.2% (Vorjahr 20.9%).  

Access Solutions APAC (Asien-Pazifik)

AS APAC erzielte einen Gesamtumsatz in Höhe von CHF 195.0 Mio., dies entspricht im Vorjahresvergleich einem organischen Umsatzrückgang von 10.5%. Die EBITDA-Marge lag bei 14.6% (Vorjahr 15.2%).  

Access Solutions DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz)

In Deutschland, der Schweiz und Österreich konnte der organische Umsatz mit Dritten um 6.0% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Wie schon im zweiten Halbjahr 2019/20 verzeichneten insbesondere die in Asien gelegenen Produktionsstätten des Segments AS DACH jedoch eine pandemiebedingt spürbar geringere konzerninterne Nachfrage aus allen Regionen der Welt, was insgesamt zu einem organischen Umsatzrückgang von 2.9% auf einen Gesamtumsatz von CHF 396.2 Mio. führte. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 17.0% (Vorjahr 16.9%).  

Access Solutions EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika)

Bei AS EMEA ging der organische Umsatz trotz Wachstum in Ländern wie die Niederlande, Norwegen und Dänemark im Vorjahresvergleich um 3.0% zurück und erreichte insgesamt CHF 342.9 Mio. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 9.4% (Vorjahr 8.1%).  

Key & Wall Solutions

Das Segment Key & Wall Solutions erwirtschaftete im Berichtszeitraum insgesamt einen Umsatz von CHF 169.1 Mio., dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem organischen Umsatzrückgang von 9.2%. Die EBITDA-Marge konnte gegenüber dem Vorjahr auf 15.7% gesteigert werden (Vorjahr 15.0%).

Ausblick

Das aktuelle Geschäftsumfeld ist aufgrund der Covid-19 Pandemie weiterhin von Unsicherheiten und geringer Visibilität geprägt. Während es auf der Absatzseite zu kurzfristigen Verschiebungen oder Verzögerungen kommen kann, ergeben sich auf der Beschaffungsseite mittlerweile höhere Rohstoffkosten. Dennoch erwartet dormakaba für das 2. Halbjahr 2020/21 ein positives organisches Umsatzwachstum, so dass sich für das Geschäftsjahr 2020/21 insgesamt eine ausgeglichene organische Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr ergeben sollte. Bei der EBITDA-Marge wird für das Geschäftsjahr 2020/21 insgesamt von einer leicht rückläufigen EBITDA-Marge gegenüber dem 1. Halbjahr 2020/21 ausgegangen. Das bereits im vergangenen Geschäftsjahr eingeleitete konzernweite Kosteneinsparungs- und Restrukturierungsprogramm wird konsequent abgeschlossen und soll die Profitabilität absichern.

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